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LOTUS BAUT SUPER­ SCHNELLE ELISE

Der neue Racer basiert auf dem bisherigen Topmodell Cup 220 und gibt im kommenden April sein Marktdebüt. Die britische Sportwagenmanufaktur Lotus sieht eine auf 200 Exemplare limitierte Jahresproduktion vor, welche weltweit (ohne die USA) ihre Abnehmer finden sollen.
Auch dieses Modell ist als Roadster konzipiert, doch ein Hardtop kann auf Wunsch geordert werden. Lotus hebt die optimierte Aerodynamik der Karosserie (Alu-Verbund) hervor, was neben der verbesserten Luftführung über den Wagenköper auch einen Anpressdruck von 66 kg bei 160 km/h oder 155 kg im Bereich der Spitze von 248 km/h einbringen soll.

Massgeblichen Einfluss auf die Fahrleistungen hat ferner das um 21 auf 930 kg reduzierte Leergewicht, zur Hauptsache erzielt durch den Einbau leichterer Karbon-Schalensitzen, einer Lithium-Ionen-Batterie sowie leichtgewichtiger Aluräder. Nochmals 10 kg schwinden, wenn die Ausstattung Carbon Aero (Anbauteile) geordert wird.
Bissiger Mittelmotor
Für die Version 250 Cup wurde der die Hinterräder antreibende 1.8 16V aus dem Cup 220 in die Kur genommen. Neu kommt das Kompressor-Triebwerk nun auf eine um 26 auf 246 PS (181 kW) bei 7200/min erhöhte Leistung, und der Drehmoment-Bestwert von 250 Nm steht von 3500 bis 5500/min zur Verfügung.

Gekoppelt ist der Vierzylinder mit einem manuellen 6-Gang-Sportgetriebe; diese Antriebseinheit soll das neue Topmodell in 4,3 s von 0 auf 100 km/h beschleunigen und 248 km/h Höchstgeschwindigkeit liefern. Verbrauchswerte fehlen wegen der anstehenden Homologation noch.
Das Fahrwerk mit doppelten Querlenkern, Bilstein-Dämpfern und Eibach-Federn sowie die elektronisch gesteuerte Differenzialsperre entspricht der Version Cup 220, ebenso die Vierscheiben-Bremsanlage mit ABS. Auf die Aluräder sind vorne Reifen der Dimension 195/50 R16 aufgezogen, hinten kommt die Version 225/45 R17 zum Einsatz.

Attraktives Cockpit
Lotus spendiert dem Cup 250 eine Alcantara-Innenausstattung in Rot oder Schwarz, Lederbezüge sind auf Wunsch lieferbar. Der grössere Schalter für das Performance-System DPMS sowie die bedienungsfreundlichere Einheit für Beleuchtung und Motor-Startknopf sind weitere Neuerungen. Der Preis für die Schweiz fehlt noch, in Deutschland soll er 61 100 Euro betragen.
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