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OCCASIONEN: EIN REKORD

Wie die Branchenspezialisten von auto-i-dat, der Schweizer Marktführerin im Bereich Fahrzeugdaten, mitteilten, werde die Zahl von einer Dreiviertelmillion Personenwagen, die im Gebrauchtwagenhandel innert Jahresfrist den Besitzer wechselten, einen neuen Bestwert bedeuten. Diese in der von auto-i-dat in einer Hochrechnung erhobene und Anfang dieser Woche publizierte Summe, bedeutet eine Zunahme von 2.37 % gegenüber dem Vorjahr. Zur Ermittlung dieses Bestandes hatte auto-i-dat die Statistik der Halterwechsel ausgewertet.
Deutliche Schwankungen
Wie das Unternehmen weiter schreibt, sei das Occasions-Jahr 2016 «bei allem Erfolg grossen Schwankungen unterlegen ». So habe sich bereits im ersten und zweiten Quartal ein sehr gutes Resultat abgezeichnet. « Im dritten Quartal brach der Occasionshandel jedoch um –0.3 % gegenüber dem Vorjahr ein», teilt auto-i-dar weiter mit. Dann habe sich das vierte Quartal wiederum «leicht erholt», womit trotz dem Einbruch «eine positive Endabrechnung vorliegen dürfte».
Kein Licht ohne Schatten
Auto-i-dat stellt bei ihrer Analyse fest, dass immer mehr Fahrzeuge «nicht mehr über den traditionellen Handel, sondern immer öfter von Privat zum Verkauf angeboten werden». Für dieses Phänomen dürfte es laut den Experten verschiedene Gründe geben. Einer davon sei sicherlich, dass es heute sehr einfach und kostengünstig sei, Fahrzeuge in den verschiedenen Börsen und auf Online-Plattformen zu inserieren. Andererseits scheint für viele professionelle Händler der Handel mit Occasionen immer weniger interessant, da die Margen auch bei den Gebrauchtwagen unter Druck geraten.
Noch keine Entwarnung
Insbesondere angesichts der festgestellten Schwankungen hält auto-i-dat als Fazit fest, dass «auch trotz hohen Halterwechselzahlen keine Entwarnung im Occasionshandel gegeben werden kann». Die Handelsexperten ermahnen, dass auch das kommende Jahr nicht einfach werden dürfte. Das Angebot an guten Gebrauchtwagen sei zwar hoch, das zeigten die seit geraumer Zeit steigenden Standzeiten, aber die Margen dürften sich auch 2017 nicht merklich erholen.

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